• Hacki Hackisan - Abstrakte Welt 2

  • Hacki Hackisan

  • Hacki Hackisan - Abstrakte Welt

  • Hacki Hackisan - Abstrakte Welt 2

  • Hacki Hackisan

HACKI HACKISAN - www.hackisan.de

Musik ist erst der Anfang!

eBook: Songwriting - Songtext

Hackisan - VIP - Liste

captcha 


Alle Infos über Hacki Hackisan und rundum die Themen Kunst und Musik sowie viele Songs von mir...
100% kostenlos.

Falls es beim Anmelden Probleme geben sollte, dann einfach vor dem Abschicken den Sicherheitscode aktualisieren und neuen Code eingeben.

Review: Summer Breeze 2015

Summer Breeze 2015 (12.08. - 15.08.2015)


Video: Hackisan unterwegs - Summerbreeze 2015 - Rock 'n' Roll und dicke Titten

  • Also ich hatte das Gefühl, dass durch die Anreise am Dienstag, sich die übrige Anreise etwas entspannt hat, von den Wartezeiten bis zur Schleuse. Wir sind zwar recht früh losgefahren (4:30-5 Uhr) und waren ca. 6:30 Uhr da und konnten ohne in der Schlange zu stehen, direkt an die Schleusen fahren, die allerdings erst um 8 Uhr aufmachten, also mussten wir dennoch kurz warten, doch keine 3...4...5 Stunden wie die letzten Jahre.

  • Dieses Jahr legten die Platzanweiser besonderen Wert auf Ordnung bei der Platzvergabe und beim Einparken - kein Platz wurde unnötig verschenkt. Die Autos standen alle in Reih und Glied und nicht kreuz und quer. Das kam mir die letzten Male nicht so vor, darauf wurde dieses Jahr mehr geachtet. Jedenfalls hatte ich den Eindruck.

  • Keine Ahnung, ob es letztes Jahr schon so war, jedoch erfuhr ich dieses Jahr zum ersten Mal vom Verbot von Planschbecken und Spritzpistolen, sowie Wassersprühflaschen. Planschbecken verstehe ich, da es einfach zu viel Wasser fasst und somit verschwendet und wenn man es ausleert alles matschig wird. Bei Spitzpistolen verstehe ich es insoweit, wenn sie aussehen wie richtige Waffen und dass alles was Waffen sind oder nach Waffen aussieht verboten ist, das ist klar. Aber Wassersprühflaschen, das verstehe ich nicht. Sie fassen nicht viel Wasser und ob ich mir nun ein paar Liter ins Gesicht und auf den Körper schütte oder ob ich das Wasser fein zerstäube, um mich abzukühlen ist doch kein Unterschied. Zumal ich mit den Sprühflaschen noch Wasser spare, da ich durch das Zerstäuben viel weniger Wasser verschwende. In dieser Hitze wären sie eine willkommene Abkühlung gewesen...bzw. Es war eine willkommene Abkühlung, denn reingeschmuggelt haben wir die Teile trotzdem. Das Verbot fand ich lächerlich. Solang man sich selbst damit abkühlt, mit Wasser und andere damit nicht belästigt oder mit anderen ekligen Flüssigkeiten füllt. Ja ich weiß, Vollidioten gibt es überall! Es war heiß, unglaublich heiß und in der prallen Sonne, ohne abkühlendes Wasser, fast nicht aushaltbar. Deshalb war ich regelrecht dankbar für (hoffentlich ausreichend)Wasserstellen auf den Zeltplätzen, um seine Hände zu waschen, Wasser zum Kochen zu holen oder um sich einfach abkühlen zu können, in der Hitze. Bei uns war zum Glück eine Wasserstelle in der Nähe. Wie es an anderen Stellen auf dem Zeltplatz aussah, konnte ich nicht in der Gesamtheit erfassen.

  • Bei dem genialen Lineup habe ich sehr viele Bands gesehen, es blieb mir gar nichts anderes übrig. Und ich bin keiner, der zu einem Festival geht, um keine einzige Band zu sehen und nur besoffen in der Ecke vor dem Zelt zu liegen. Es soll wirklich Leute geben, die keine einzige Band gesehen haben. Da sind mir die 99 Euro für das Festivalticket echt zu schade. Mich unnötig zuballern kann ich auch zuhause, da muss ich nicht auf ein Festival gehen. Aber es gibt tatsächlich immer wieder Leute, die das schaffen. Eine Leistung ist das jedoch nicht.

  • Das Essen war wie immer abwechslungsreich und vielfältig. Nicht nur Zeug aus der Fritteuse, sondern auch richtig gutes Essen. Mein absoluter Favorit waren dieses Jahr die Barbarenspieße. Das war Geflügelfleischstücke auf einem Spieß, umwickelt mit leckerem Brot. Das habe ich zwar so schon auf diversen Mittelaltermärkten gesehen, es war also nicht neu für mich, aber geschmacklich waren sie besser, als die, die ich in Erinnerung hatte. Mir persönlich haben sie richtig gut geschmeckt. Es dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein.

  • Der Supermarkt auf dem Zeltplatzgelände war auch, wie die Jahre zuvor, eine geniale Idee. Man bekam so gut wie alles, an lebensnotwenigen Nahrungsmitteln, wie Wasser, Bier und Essen, sollte mal zwischendrin etwas ausgegangen sein, sogar Grillfleisch in allen möglichen Variationen. So musste man nicht extra den anstrengenden Weg in die Stadt in Kauf nehmen, sondern bekam alles vor Ort.

  • Was mich persönlich etwas gestört hat war, dass die Luft auf dem Gelände teilweise recht staubig war, was daran lag, dass der Boden recht trocken war. Das verursachte hin und wieder ein unangenehmes Kratzen im Hals. Wenn man an den Hauptverkehrswegen des Festivals entlangging und dort sah, wie dick die Staubschicht war, die sich auf den Autos abgesetzt hatte, konnte man sich vorstellen, wie es dort staubte. Nach dem Regen, am Freitag, war es besser, da der Boden etwas feuchter war. Dieses Manko lag aber an den Örtlichkeiten und dagegen lässt sich nur sehr schwer etwas unternehmen, wenn man nicht hektoliterweise Wasser verschwenden möchte.

  • Ich bin immer wieder schockiert, wie manche ihren Zeltplatz verwahrlosen lassen - bei denen räumt wohl noch immer die Mama das Kinderzimmer auf. Meine Fresse, lag da Müll durch die Gegend. Fühlt ihr euch da ernsthaft wohl? Und anstatt es wegzuräumen, lassen sie es liegen, so dass die SB-Mitarbeiter alles einsammeln müssen, erwarten aber für nächstes Jahr wieder einen sauberen Platz. Das ist einfach nur asozial. Das Allerletzte. Die Messies von morgen.

  • Was ich auch negativ fand: Immer wieder, wenn der Wind günstig stand, kam ein wahnsinniger Gestank nach Scheiße bei uns an... Wo er genau herkam konnte ich nicht lokalisieren. Vielleicht tauchte er auch erst auf, als die Dixies geleert wurden. Ich weiß es nicht mehr. Es war einfach ein bestialischer Gestank, als wäre ich direkt im Strahl des Güllewagens gestanden, der gerade das Feld düngte, auf dem die Zelte standen, wobei Gülle noch besser gerochen hätte.

  • Dieses Jahr gab es zum ersten Mal eine Dusch- und WC-Flat, was ich persönlich für eine richtig gute Idee halte. Dieses Prinzip sah ich zum ersten Mal auf dem Death Feast vor einigen Jahren und fand es dort schon genial. So oft duschen und kacken, wie man will, auf einem sauberen Klo und immer Klopapier, das hat doch was. Wobei ich echt sagen muss, dass die Dixies regelmäßig geleert wurden und echt okay waren. Was man dort allerdings nie vergessen durfte war, vorsichtshalber sein eigenes Toilettenpapier mitzubringen, falls es vor Ort keines mehr gab. Aber als erfahrener Festivalbesucher weiß man so etwas. Die Duschen waren okay und sauber, wenngleich es Sammelduschen waren. Wenn es einen nicht störte mit 30 Männern zusammen nackt zu duschen, war es top. Was ich nicht so schön fand war, dass es keine Möglichkeit gab, seine sauberen Klamotten und Handtücher in den Duschen ablegen zu können, da der Boden nass war. Da hätte es schon geholfen einfach eine Bierbank reinzustellen. Ich hab beim 2. Besuch dann einfach einen Klapphocker mit geschleppt. Not macht erfinderisch, vor allem auf einem Festival.

  • Wir hatten ein nagelneues Notstromaggregat, doch das wollte, ums Verrecken, nicht anspringen. Was macht man in so einer Situation? Klar, man besucht den Pannendienst, den es direkt auf dem Platz gab. Der konnte auch helfen. Der Grund, warum das Aggregat nicht anlief war, dass Öl gefehlt hat und das Teil einen Ölabschalter hatte, um den Motor zu schützen. Tja, das muss man halt wissen. Nachdem man Öl nachgefüllt hatte, lief das Aggregat sofort und ohne Murren an. Keine Ahnung, wie oft der Pannenhelfer schon den Festivalbesuchern den Arsch gerettet hat, aber an dieser Stelle vielen Dank von mir und allen Beteiligten, für die schnelle und kompetente Hilfe.

  • Auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderten Menschen gab es schon seit einigen Jahren, in der Mitte, eine kleine Empore, von wo sie besser auf die Bühne schauen konnten. Das fand ich, wie jedes Jahr, echt top.

  • Mein persönliches Highlight an diesem Festival war, als bei Knorkator ein Rollstuhlfahrer, als Crowd-Surfer, über die Menge getragen wurde. Das hat mich sehr berührt und hat mich wieder an das Gute im Menschen glauben lassen.

  • Dankeschön an Security, Polizei, Feuerwehr und Sanitäter und vielen Dank an alle anderen ehrenamtlichen Helfern des Summer Breeze, ohne die das ganze Festival ebenso nicht möglich wäre.

  • Doch jedes Festival ist nur halb so cool, ohne die richtigen Leute, die mit einem feiern. Deshalb vielen Dank an alle, die auch dieses Jahr wieder einmal das Summer Breeze unvergesslich gemacht haben. Ihr seid einfach die Besten!

Die Bands, die ich gesehen habe:
  • Mittwoch, 12.08.2015:
    • DEMONICAL (gefühlt eine Stunde lang Soundcheck gemacht, wie die ganz großen Divas. Wir standen zuerst vor der Camel-Bühne und als es ewig lang nicht vorwärts ging, sind wir neben die Camel-Bühne gegangen, um uns ein Feuerzeug zu holen, welches es dort kostenlos gab. Danach haben sich die Mädels noch kostenlos eine Tussie auf die Brust sprühen lassen, mit Air-Brush, welches auch ein Angebot von Camel war ).
    • DEATH ANGEL ( Ich hatte es schlimmer in Erinnerung. Es war richtig fett! Gut der Gesang ging ab und zu etwas hoch, so dass es in den Hoden etwas zog, aber alles in allem voll auf die 12 und meine Lieblingsband an diesem Tag)
  • Donnerstag, 13.08.2015:
    • KYLE GASS BAND (Tenacious D Gitarrist auf Solowegen. Musik war okay. Wenn ich ehrlich bin hatte ich das Gefühl, dass Kyle Gass nur seinen Namen für die Band eingesetzt hat, damit sie bekannter wird, ansonsten kam er mir recht unbeteiligt vor, in der Band.)
    • CORVUS CORAX (schöne mittelalterliche Musik)
    • TANKARD (Hirnlose Saufmucke halt. Brauch ich nicht mehr dazu sagen. Prost!)
    • DIE APOKALYPTISCHEN REITER ()
    • DESTRUCTION (Schöner Auf-Die-Fresse-Thrash Metal)
    • SODOM ()
    • JOHN COFFEY (die Band sah aus, als ob sie aus den Schauspielern des Films New Kids Turbo zusammengewürfelt worden waren. Vokuhila und Pornobalken im Gesicht, zum Schreien komisch, aber musikalisch war es okay. Ich habe nicht viel gesehen, da ich Opeth sehen wollte)
    • OPETH (ich fand Opeth so gut wie auf Platte. Die ewig lang erscheinenden Songs müssen einem gefallen, meine Lieblingsband an diesem Tag),
    • SALTATIO MORTIS (Schöner mittelalterlicher Rock)
    • KREATOR (noch nie live gesehen, deutsche Band, Hammer.)
  • Freitag, 14.08.2015:
    • ENSIFERUM (Toller Auftritt mit Unterstützung zweier Tänzerinnen auf der Bühne, sehr sexy.),
    • PYOGENESIS (Musik lief so nebenher und war jetzt nichts, was mich weggeblasen hätte.)
    • FUCK YOU AND DIE (Lief auch nur nebenher)
    • SEPULTURA (Schön auf die Fresse. Der Sänger macht halt echt was her, wie bei Testament, ein Tier von einem Mann.)
    • SUICIDE SILENCE (Meine Lieblingsband an diesem Tag zusammen mit Trivium, voll auf die Fresse und Hammer fetter Sound), POWERWOLF (Musikalisch sehr anhörbar aber die Botschaft der Texte ist mir persönlich zu sehr gepredigt und das ging mir auf die Nerven),
    • BLOODBATH (Höllisches Geschepper, leider war der Sound an der Stelle wo ich stand nicht so sehr differenziert, sondern eher matschig),
    • TRIVIUM (harte Gitarre und schöner präziser cleaner Gesang. Gehörte zu einem meiner Favoriten an diesem Abend),
    • CRADLE OF FILTH (Danis kreischen, bei jedem 2. Vers ging mir etwas auf die Nerven.)
  • Samstag, 15.08.2015:
    • KATAKLYSM (meine Lieblingsband an diesem Tag zusammen mit Knorkator)
    • KNORKATOR (zusammen mit Kataklysm meine Lieblingsband heute)
    • PARADISE LOST (hat mich persönlich jetzt nicht sonderlich vom Hocker gehauen)
    • CANNIBAL CORPSE (Sound war etwas matschig und da wo ich stand wurde der Sound etwas vom Wind verblasen, aber dagegen lässt sich fast nicht machen. That's Festival )
    • HATEBREED (kurz reingehört und gedacht:"joa okay", bin aber dann mitten drin gegangen)
Hacki Hackisan - Spanische Zombies - Spanish Zombi...
Hacki Hackisan - Knautschi
 

Kommentare

Derzeit gibt es keine Kommentare. Schreibe den ersten Kommentar!
Gäste
Mittwoch, 16. Oktober 2019

Sicherheitscode (Captcha)

Sprache

Neueste Blog-Einträge

Beliebteste Blog-Einträge

Teilen